CCC 2015/16

CCC = Commercial Competence Certificate

wird abgehalten für die Schüler/innen des Öko2social Zweiges der 7. Klasse sowie TeilnehmerInnen der unverbindlichen Übung CCC.

Die Vorträge und Diskussionen mit ExpertInnen sollen:

               1) Bewusstsein für das Thema Wirtschaft schaffen

               2) auf ein Studium vorbereiten

                .....  und wir erhalten noch Zertifikate ...

 

CCC Themen des Schuljahres 2015/16:

                   

                   

                   Oktober 2015 – Work-Life Balance

                   November 2015 – Geplante Obsoleszenz

                   Dezember 2015 – Crowdfunding

                   Februar 2016 – Ethik in der Werbung

                   März 2016 – Lichtverschmutzung

                   April 2016 – Menschenhandel

                   Mai 2016 – Finanzbildung

 

Lehrausgang: Dialog im Dunkeln

Work-Life-Balance

Unsere Vortragsreihe 2015/16 begann am 21.10.2015 mit dem Thema Work-Life-Balance.

Nachdem wir uns bereits in einigen Unterrichtsstunden mit diesem Thema beschäftigt hatten, luden wir Frau Mag. Caroline Kontrus als Vortragende in unsere Schule ein, um noch mehr darüber zu erfahren.

Zu Beginn des Vortrags gab uns Frau Mag. Kontrus einen  Überblick über ihren Werdegang und ihren Berufsalltag als Mitarbeiterin in der Personalentwicklung der AUA.

Anschließend widmeten wir uns unserem eigentlichen Thema. Dazu wurden wir zunächst vor die Frage gestellt was Work-Life-Balance überhaupt bedeutet. Wörtlich übersetzt heißt Work-Life-Balance nichts anderes als Arbeit-Leben-Gleichgewicht. Eine gesunde Work-Life-Balance ist folglich die Ausgewogenheit von Arbeits- und Privatleben.

Da ein gesundes Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit sowohl für unsere psychische, als auch physische Gesundheit unerlässlich ist, informierte uns die Vortragende im Anschluss darüber,  was wir selbst zur Förderung der richtigen Lebensbalance machen können.

Dazu stellte sie uns zunächst die vier Lebenssäulen vor:

  1. Körper und Gesundheit:
    Man sollte auf die Ausgeglichenheit zwischen Anspannung und Entspannung, ausreichend Schlaf und Bewegung und auf eine ausgewogene Ernährung achten um seinen Körper gesund zu halten.
  2. Freunde und soziales Umfeld:
    Beim Führen zwischenmenschlicher Beziehungen kommt es nicht nur auf die Quantität sondern vor allem auf die Qualität an. Wenn man sich mit Bekannten oder Freunden trifft sollte man also besonderen Wert darauf legen, sich auch wirklich mit diesen zu beschäftigen.
  3. Beruf und Leistung:
     Besonders wichtig ist die Berufswahl, denn nur wenn wir unseren Beruf selbst als sinnvoll empfinden, üben wir ihn auch gerne aus. Natürlich sollte man neben dem Beruf auch ausreichend Zeit für sich haben.
  4. Sinn und Kultur:
    Sich sozial zu engagieren und eigene Taten nach einem Sinn hinterfragen erfüllt uns und ist daher von großer Bedeutung für ein ausgeglichenes Leben. Es ist außerdem wichtig, seine Spiritualität ausleben zu können.

 

Anschließend informierte uns Frau Mag. Kontrus über Stress, eine umfassende psychische und physische Reaktion auf äußere und innere Stressoren, und dessen Auslöser und Symptome.
Die instinktiven Reaktionen auf Stress sind Totstellen, Flüchten und Zuschlagen. Die Reaktion „Zuschlagen“ sollte allerdings nicht unbedingt wörtlich genommen werden, da sie auch Schreien und abschreckende Mimik und Gestik umfasst.

Obwohl die Reaktionen auf Stress in machen Situationen nützlich oder sogar überlebenswichtig sind, gibt es heutzutage viele Momente, in denen sie uns eher daran hindern das gezielte Ergebnis zu erlangen.

 Am Beispiel einer Schularbeitssituation besprachen wir mit Frau Mag. Kontrus wie wir den, in dieser Situation eher hinderlichen Symptomen von Stress entgegenwirken können. Dabei sind die richtige Einstellung und Glaubenssätze von größter Bedeutung. Denkt man in einer solchen Lage „Ich schaffe das sicher nicht!“ oder malt sich bereits aus welche Auswirkungen sein Versagen haben wird, fördert man den Stress damit nur. Mit einer positiven Einstellung und optimistischen Glaubenssätzen hingegen kann man dem Stress entgegenwirken.


Um auf die Interessen der Schüler und Schülerinnen einzugehen gab es anschließend eine Fragerunde, in der die Vortragende sich Zeit nahm unsere Fragen ausführlich zu beantworten.

Der Vortrag war sehr interessant, besonders weil wir das Gelernte auch wirklich anwenden und davon profitieren können. Der Abend war unserer Meinung nach ein gelungener Einstieg in die diesjährige Vortragsreihe.

Dokumentation für die 7C: Doris Schmid, Florentina Glocknitzer

 

Geplante Obsoleszenz

Der zweite Vortrag mit dem Titel „Geplante Obsoleszenz – länger Nutzen statt öfter Kaufen“ im Schuljahr 2015/16 wurde von Herrn Eisenriegler am 11.11.2015 gehalten.

Zu Beginn erklärte uns der Vortragende was genau geplante und psychologische Obsoleszenz bedeuten und wie wir, als Nutzer von technischen Geräten, sie umgehen können.

In der heutigen Wirtschaft werden Produkte so hergestellt, dass sie nach einer bestimmten Lebensdauer teilweise, beziehungsweise vollständig unbrauchbar sind. Das nennt man geplante Obsoleszenz. Dies soll den Konsum ankurbeln, Menschen werden praktisch gezwungen immer wieder neue Produkte zu kaufen und ihr Geld auszugeben. Durch dieses Kaufverhalten aller Konsumenten, erwirtschaften die Unternehmen immer mehr Profit.

Unter psychologischer Obsoleszenz versteht man, dass sich Menschen heutzutage  nur noch mit Geräten auf dem neuesten Stand zufrieden geben und deswegen tauschen sie kaum gebrauchte, jedoch immer noch funktionierende Geräte gegen neue ein. In diesem Fall geht es nicht um Bedürfnisbefriedigung im eigentlichen Sinn, sondern um den Kauf von Statussymbolen. Der Vater der PR, Edward Bernays, der Neffe Siegmund Freuds, hat es schon vor Jahrzehnten auf den Punkt gebracht: „Express yourself!“ (durch den Kauf von imagebildender Produkte). Der US-amerikanische Komiker Will Rogers (www.goodreads.com/author/quotes/132444.Will_Rogers) hat darauf sinngemäß so reagiert: „ We buy products we don’t need, with money we don’t have, to impress people we don’t like! “

Wir leben großteils in einer Linear Economy. Dies bedeutet, dass alles was man nicht mehr nützen kann, weggeschmissen wird. Allerdings ist es wichtig auf eine Circular Economy umzusteigen. Dies würde heißen, dass Ressourcen, so gut wie möglich, im Wirtschaftskreislauf gehalten werden müssen, damit die Umwelt geschützt  und weniger Primär - Rohstoffe verbraucht werden. Mit der Circular Economy wären wir langlebigen, reparierbaren Produkten einen Schritt näher und bereiten der geplanten Obsoleszenz ein Ende.

Die größte Frage ist jedoch, wie können sich einzelne Personen vor der geplanten Obsoleszenz schützen?

Die meisten Produkte sind darauf programmiert nach einer gewissen Zeitspanne funktionsuntüchtig zu werden. Meist sind nur kleine Handgriffe notwendig um das Gerät wieder zum Laufen zu bringen. Für jene die keine handwerklichen Erfahrungen mit sich bringen, gründete Herr Sepp Eisenriegler die Firma Reparatur- und Servicezentrum R.U.S.Z. Dort bietet er an, Geräte preiswert wieder instandzusetzen. Das R.U.S.Z betreibt aber auch das so genannte Waschmaschinen – Tuning. Das bedeutet, dass Waschmaschinen so hergerichtet werden, dass sie Energie sparen und Ressourcen schonen. Somit wird der Kauf von weiteren Neugeräten reduziert.

Die ONR 192 102  ist ein Gütezeichen für langlebige, reparaturfreundlich konstruierte Elektrogeräte. Diese kann den Konsumenten auch bei der Auswahl von E-Geräten den richtigen Weg weisen.

Eine weitere Möglichkeit der geplanten Obsoleszenz aus dem Weg zu gehen, ist es etwas teurere Geräte zu kaufen, da es sich bei ihnen meist lohnt eine Reparatur vorzunehmen. Bei teureren Waschmaschinen sind bessere Materialien verarbeitet so dass diese länger funktionstüchtig bleiben.

Ein weiteres Problem stellen die Nespresso-Kapseln dar. Die Kapseln werden aus Aluminium hergestellt und da sie in der EU nicht als Verpackung gelten, werden sie nicht mit Dosen u.Ä. recycelt. Sie landen somit im Restmüll und wiederverwendbares Aluminium geht verloren. Außerdem verbrauchen sie bei der Herstellung sehr viel kostbares Wasser und Energie. Infolgedessen geht die Ressource Aluminium schneller verloren.

In Österreich gibt es eine spezielle Abfallgesetzgebung für Elektroaltgeräte. Diese besagt, dass Elektrogeräte, wenn sie durch Entledigungsabsicht der Besitzer zu Abfall werden, auf eine umweltfreundliche Weise entsorgt werden müssen. Die Menschen, die in Österreich leben, befolgen dieses Gesetz, da sie die Bedeutung der richtigen Entsorgung erkannt haben und Österreich ist somit ein Vorreiterstaat in der Europäischen Union.

Nach dem Vortrag blieb Herr Eisenriegler noch etwas länger in der Schule um auf offene Fragen einzugehen und Missverständnisse aufzuklären.

Wir danken Herrn Eisenriegler für den aufschlussreichen und sehr interessanten Vortrag.

Für die 7C, Vahide Bagceci und Tena Simunec

 

Crowdfunding

Am Mittwoch den 16. Dezember hatten wir unseren dritten und somit letzten CCC-Vortrag in diesem Kalenderjahr in dem wir viel über Crowdfunding erfahren konnten.
Die Vortragende an diesem Nachmittag war Frau Mag. Simone Mathys-Parnreiter, welche bei der Crowdfunding-Plattform „wemakeit“ arbeitet.


Zunächst einiges über das Unternehmen für das sie arbeitet. „wemakeit“ ist (wie die meisten Crowdfunding Unternehmen) eine Internetplattform, die vor 4 Jahren in der Schweiz gegründet wurde. Diese Plattform hat nach 1491 Projekten und einer Erfolgsquote von ca. 66% beeindruckende 12 Mio. Euro für Projekte generieren können.
Neben „wemakeit“ gibt es viele andere Crowdfunding-Plattformen auf der ganzen Welt, die größte ist „kickstarter“ aus den USA.

Nachdem Frau Mag. Mathys-Parnreiter uns kurz über ihren Werdegang und ihre Arbeitsstelle berichtet hatte, widmeten wir uns der Grundidee von Crowdfunding: Projekte zu finanzieren und zwar durch viele Menschen die wenig Geld investieren, statt dem klassischen Bild von wenigen Investoren die viel Geld ausgeben und damit ein großes Risiko eingehen.

Einer der wichtigsten Punkte ist, dass Crowdfunding mehr als nur eine Finanzierung ist: Es geht sehr viel um Kommunikation. Crowdfunding schafft sehr viel Nähe zwischen z.B. Künstlern und Fans. Außerdem bietet Crowdfunding auch die Möglichkeit Feedback zu bekommen und einen Markttest durchzuführen sowie einen Vorverkauf zu starten.

Nachdem wir uns ein paar Beispiele, wie das „Wiener Philharmoniker Haus“ oder die politische Kampagne „mir langets“ von Donat Kaufmann, angeschaut hatten, erfuhren wir mehr über die verschiedenen Modelle von Crowdfunding:

  • Crowdsourcing
    Ist der Überbegriff eine Menschenmenge als Ressource zu nutzen. Das bekannteste Beispiel ist wohl Wikipedia.

 

  • Reward-based Crowdfunding normalerweise einfach „Crowdfunding“ genannt
    Beispiel: Eine neue Band braucht Startkapital für ein Album und jeder der einen gewissen Betrag investiert, bekommt das Album sobald es veröffentlicht wird. Bei diesem Modell gilt (mit Ausnahme von Projekten der Plattform „Indiegogo“) das „Alles oder Nichts-Prinzip“: Wenn die geforderte Geldmenge nicht zusammen kommt, bekommen die Investoren ihr Geld zurück und der Initiator bekommt nichts von dem Geld.

 

  • Donation-based Crowdfunding oder „Crowddonating“
    Andere Art um Spenden zu sammeln. Die Geldgeber bekommen nichts zurück.

 

Nun kommen wir zu den Modellen, die eher für Unternehmen und weniger für Privatpersonen interessant sind:

 

  • Equity-based Crowdfunding oder „Crowdinvesting“
    Ein Beispiel wäre das „InvesTOR“ Projekt von Rapid.
    Die Investoren werden an dem Gewinn beteiligt, wenn das Projekt gut läuft.
    Allerdings ist dieses Modell risikoreich da man sein Geld auch verlieren kann, sollte die GmbH in Konkurs gehen.

 

 

Lending-based Crowdfunding oder „Crowdlending“
Kredite die statt von der Bank, von einem Netzwerk beschafft werden und mit Zinsen zurückgezahlt werden.

Außerdem haben wir uns oberflächlich auch mit den rechtlichen Aspekte beschäftigt: Da Crowdfunding ein ziemlich neues Konzept ist (besonders in Österreich) gibt es noch nicht viele Gesetze, ein großes rechtliches Risiko geht man mit Crowdfunding trotzdem nicht ein, da die Gegenleistungen nach Erreichen der Zielsumme rechtlich bindend geliefert werden müssen, andernfalls kann geklagt werden, was in Europa aber ziemlich selten passiert.

Zum Schluss erklärte Frau Mag. Mathys-Parnreiter uns noch die wichtigsten Schritte zu einer erfolgreichen Kampagne: 1. Idee haben, 2. Projekt genauer definieren und sich Gedanken über Gegenleistungen machen, 3. Werben, um die „Crowd“ so groß wie möglich zu machen, 4. Durchführen, hier ist viel kommunizieren sehr wichtig, 5. Erfolg: Feiern und „Rewards“ verteilen, bei Misserfolg: Analysieren warum es gescheitert ist und eventuell die Kampagne besser konzipiert neu starten.

Danach gab es noch eine interessante Fragerunde und auch nach dem Vortrag bot sich Frau Mag. Mathys- Parnreiter an noch offene Fragen zu beantworten.

 

Wir danken unserer Vortragenden für den sehr informativen und gut gestalteten Vortrag!

Ethik in der Werbung

Haben auch Sie schon einmal bei der Betrachtung einer Werbung an deren moralischer Korrektheit gezweifelt? Der Vortrag vom 17.02.2016, von Dr. Marion Secka gehalten, beschäftigte sich genau mit dieser Thematik. Er beseitigte häufig gestellte Fragen dazu, ab wann eine Werbung nun wirklich als ethisch verwerflich und unzumutbar zu bewerten sei oder worauf Werbemacher bei ihren Werbungen setzen.

Als kurze Einführung in das Thema „Ethik in der Werbung“, gab uns Frau Dr. Secka einen Einblick in ihre Tätigkeiten in der ÖBB Werbeagentur. Nachdem sie erläutert hatte, dass Marketing ein Prozess im Wirtschafts- und Sozialgefüge ist und dazu dient, die Bedürfnisse einer/s Konsumentin/en nachzuvollziehen, brachte sie uns den Begriff des „integrierten Marketings“ näher. Anhand eines Beispiels verdeutlichte sie, worum es sich bei dem 4P – System handle. Dieses System bezieht sich auf folgende zu beachtende Aspekte einer Werbung:

  1. Product/Produkt
  2. Price/Preis
  3. Promotion
  4. Placement/Distribution

Zudem gibt es gesetzliche Bestimmungen, die beispielsweise vom Internetrat, dem Bundesgesetz über den österreichischen Rundfunk oder dem österreichischen Werberat kommen, die Problembereiche in den Medien regulieren. Solche wären etwa sittenwidrige, irreführende oder vergleichende Werbeeinschaltungen. Mithilfe dieser Methoden verleiten Werbungen, durch oft falsch dargestellte Tatsachen, den Konsumenten/die Konsumentinnen zum Erwerb der beworbenen Produkte.
Doch ist das Anpreisen von Artikeln mittels Wahrheitstäuschung eigentlich erlaubt? Wenn es beispielsweise für die zahlende Bevölkerung klar erkennbar ist, dass sich der Werbeslogan einer maßlosen Übertreibung bedient, so ist der Gebrauch und die Ausstrahlung rechtens. Richtlinien und Grundlagen decken diese Frage für den wirtschaftlichen, jedoch nicht den politischen Bereich ab. Für die Klärung wirtschaftlich behafteter Fälle, ist der österreichische Werberat, an den sich jede/r kostenlos wenden kann, die/der eine Werbung als fragwürdig empfindet, zuständig.

Nach einer Prüfung der gemeldeten Werbung entscheidet der Werberat, ob ein Einschreiten notwendig ist. Dieses kann wie folgt aussehen:

  • Es gibt keinen Grund zum Einschreiten.
  • Eine Aufforderung, in Zukunft eine andere Werbelinie/anderes Werbesujet zu verwenden, wird ausgesprochen.
  • Es wird zur Sensibilisierung bzw. sogar zum sofortigen Stopp der Kampagne aufgefordert.

Besondere Vorsicht gilt bei Werbungen, in denen Diskriminierung bzw. Sexismus suggeriert wird, denn die am häufigsten verwarnten bzw. gestoppten Kampagnen haben solche Inhalte.
Für Werbemacher, die sich nichts zu Schulden kommen lassen, gibt es zusätzlich die Möglichkeit des Erlangens des Pro-Ethiksiegels, welches ein klarer Ausspruch gegen unethische Werbung ist und somit auch entzogen werden kann, sobald ein Regelverstoß vorliegt.
Natürlich gibt es auch in der Werbebranche Gruppen, welche auffallen und Aufmerksamkeit erregen wollen, indem sie genau das Gegenteil tun. Sie produzieren Schockwerbung, die zum Ziel hat, dass über sie geredet wird. Dabei ist nicht von Relevanz ob das Gesagte nun positiv oder negativ ist.
Einen gelungenen Abschluss bildete die Fragerunde, mit ausführlich beantworteten Fragen und genauerem Eingehen auf individuelle Anliegen. Unsere Erwartungen an den Vortrag wurden mehr als erfüllt.  

           
Text für die 7C, Melanie Šarić und Kerstin Bliem 

 

Lichtverschmutzung

Begriffe wie Gewässerverschmutzung, Umweltverschmutzung und Luftverschmutzung sind fast jedem bekannt, doch der Begriff Lichtverschmutzung kennt fast keiner. Der Vortrag vom 16.03.2016, von Dl Wilfried Doppler gehalten, beschäftigte sich mit der Lichtverschmutzung, dem sogenannten Lichtsmog. Der Vortragende konzentrierte sich auf folgende Bereiche:

  • Begriffsdefinition
  • Auswirkungen auf den Menschen, die Natur und die Astronomie
  • Umweltfreundliche Außenbeleuchtung
  • Empfehlungen zur Außenbeleuchtung

Als Einführung in das Thema „Lichtverschmutzung“ präsentierte Herr Dl Doppler die Wiener Umweltanwaltschaft, ihre Aufgaben und seine Tätigkeit als Landschaftsplaner. Dass die Lichtverschmutzung aus der Übersetzung des englischen “light pollution“ entstand und die Summe aller nachteiligen Auswirkungen von Kunstlicht auf die Umwelt ist, erläuterte er uns ebenfalls. Nachdem Herr Dl Doppler den Begriff definiert hatte, setzte er mit den Auswirkungen von Lichtverschmutzung auf den Menschen, die Natur und die Astronomie fort.

Menschen assoziieren Licht mit Sicherheit und Dunkelheit mit Gefahr, aber Lichtimmissionen können den Tag-Nacht-Rhythmus, die Gesundheit und die Lebensqualität eines Menschen negativ beeinflussen. Doch nicht nur dem Menschen, sondern auch der Natur wird durch Lichtverschmutzung Schaden zugefügt.

Insekten, Vögel, Amphibien, Reptilien, Fledermäuse und andere Säugetiere leiden wegen Lichtimmissionen unter Blendung und Desorientierung, was zu eingeschränkter Futtersuche, veränderter Räuber-Beute-Beziehung, gestörter Fortpflanzung und gestörten Ruhephasen führt. Meeresschildkröten, zum Beispiel, werden fehlgeleitet, da sie sich an der Helligkeit des Meeres orientieren, aber diese wegen des Lichtsmogs am Strand verloren geht. So laufen die Jungtiere in die falsche Richtung und finden den Tod. Auch für die Fortpflanzung mancher Vögel ergeben sich Probleme, da sie wegen des Lichtes früher brüten, aber nicht genug Futter finden, um die geschlüpften Vögel großzuziehen.

Lichtverschmutzung schadet nicht nur der Natur und den Menschen, sondern erschwert auch die Arbeit der Astronomen. Denn möchte man den Mond, die Planeten oder die Sterne beobachten, so benötigt man einen dunklen Himmelshintergrund, aber wegen der Lichtglocke ist dies nicht möglich. Unter „Lichtglocke“ versteht man die Aufhellung des Nachthimmels durch Lichtquellen. Sie verdrängt die Nacht und beschränkt die Beobachtung des Sternenhimmels. Die Zunahme von Straßenlaternen, Skybeamern und Fassadenbeleuchtungen ist daher ein großes Problem für die Astronomie.

Weil Licht mit Sicherheit assoziiert wird, kann man Außenbeleuchtungen zwar schwer bis kaum abschaffen, aber man kann sie umweltfreundlicher gestalten. Man unterscheidet zwischen Kugelleuchten, Standardleuchten und umweltfreundlichen Leuchtentypen. Kugelleuchten strahlen Licht in alle Richtungen und in gleicher Intensität aus. Standardleuchten sind zwar nach oben abgeschirmt, senden das Licht aber seitlich auch über die Horizontale ab. Umweltfreundliche, “Full-Cut-Off“ Leuchten sind hingegen sowohl nach oben als auch seitlich abgeschirmt und somit strahlt das Licht nur nach unten. Sie erfüllen somit die Kriterien einer umweltfreundlichen Außenbeleuchtung, da sie richtig montiert nicht blenden, sondern gezielt beleuchten und nur nach unten strahlen.

Abschließend erklärte uns Herr Dl Doppler wo und unter welchen Bedingungen künstliches Licht wirklich nötig ist, in dem er uns Empfehlungen zur Außenbeleuchtungen gab.

Künstliches Licht nur

  • in dem Zeitraum, in dem es benötigt wird
  • dort, wo es sicherheitstechnisch notwendig ist
  • in der erforderlichen Intensität
  • in dem keine Anstrahlung von Bäumen und Sträuchern erfolgt, da sie Lebensraum von Vögeln, Insekten und anderen Tieren sind.
  • als abgeschirmte Leuchten mit geschlossenem Gehäuse verwenden
  • von Leuchten, deren Oberflächentemperatur unter 60 Grad Celsius liegen sollte
  • wenn es keine Abstrahlung über die Horizontale gibt
  • von Lampen mit geringem UV-Anteil im Spektrum
  • bei Reduzierung der Lichtpunkthöhe zur Verminderung der Fernwirkung auf Insekten

 

Die Fragerunde, in welcher viele Fragen gestellt wurden, zeigte unser Interesse für das Thema „Lichtverschmutzung“ und bildete zugleich den Abschluss des Vortrages.

Unsere Erwartungen an den Vortrag wurden mehr als erfüllt.

Text für die 7C, Ajdin Lubenovic und Takwa Ebrahim

 

Menschenhandel

Am 20. April 2016 besuchte uns der Büroleiter für Menschenhandel und Schlepperei Oberst Gerald Tatzgern und gab uns Einblick in eine Problematik, die zwar präsent, aber in unserem Alltag kaum sichtbar ist. Schon früh bekämpfte Herr Tatzgern, in der Kommandoeinheit Cobra, die Kriminalität. Heute führt er international vernetzte Ermittlungen zur Bekämpfung der Schlepperkriminalität und des Menschenhandels. Er und sein Team bekämpfen unter anderem auch den grenzüberschreitenden Prostitutionshandel, den Kinderhandel oder auch den Organhandel.

Zu Beginn erklärte er uns, dass man Menschenhandel in „Kinderhandel“ und „Menschenhandel von Erwachsenen“ (über 18) unterteilt. Je weiter der Menschenhandel von uns entfernt ist, umso weniger erkennen wir ihn und nehmen ihn wahr. Dazu nannte er diverse führende Bekleidungsproduzenten als Beispiel. Diese Bekleidungsproduzenten beuten Kinder aus und setzen sie als billige Arbeitskraft ein.

Unter Menschenhandel fällt auch der Handel mit Prostitution, die Zwangsprostitution. Dabei werden Frauen gezwungen (meistens von ihren Zuhältern), Sex für Geld anzubieten. Zum Glück herrscht kaum Zwangsprostitution in Österreich verglichen zum weltweiten Durchschnitt. Neben der Zwangsprostitution gibt es die legale freiwillige Prostitution. 800 Bordelle werden insgesamt in ganz Österreich betrieben und 8000 Prostituierte sind legal registriert, von welche nur 180 männlich sind. Die Verhältnisse und Umstände unter denen legale Prostituierten in Österreich arbeiten, sind im Vergleich zu anderen Ländern positiv zu bewerten. Österreich ist das einzige Land der Europäischen Union, das eine Gesundheitsuntersuchung alle sechs Monate verpflichtend eingeführt hat.

Herr Tatzgern ging dann spezifischer auf den Menschenhandel und dessen Entstehung ein. Dabei geht er von drei Punkten aus, die den Menschenhandel ausmachen: Handlung, Unlautere Mittel und Zweck der Ausbeutung.

Handlung

Um auf die Handlung näher einzugehen, nahm er die Bettelei der Roma-Minderheit in Österreich als Beispiel. Der erste Schritt der Handlung ist das Anwerben bzw. das Suchen der Personen, die geeignet dafür sind. Dafür suchen sie meistens in den Slums Rumäniens, den Vierteln der Armen. Menschen mit Handicaps (z.B. mit fehlenden Körperteilen) eignen sich am besten. Diese werden aufgenommen und untergebracht. Anschließend werden sie womöglich auch weitergegeben oder „verkauft“. Durchschnittlich bezahlt der neue Arbeitsgeber 2000€ für einen Bettler. Der Arbeitgeber verlangt dann ein Mehrfaches des Kaufpreises vom Bettler, der dieses Geld als Schulden, welcher abarbeiten muss.

Um Erwachsenen zum Betteln zu erzwingen, werden unlautere Mittel verwendet:

  • Gewalt
  • Gefährliche Drohung
  • Zwang
  • Ausnützung einer Autoritätsstellung
  • Ausnützung einer Krankheit (z.B. Geisteskrankheit)

Das Ziel jedes Menschenhandels ist die Ausbeutung einer Person. Dabei gibt es verschiedene Zwecke der Ausbeutung:

  • Sexuelle Ausbeutung
  • Organentnahme
  • Ausbeutung der Arbeitskraft
  • Bettelei
  • Begehung von Straftaten

Menschenhandel wird oft mit Schlepperei gleichgestellt, es sind jedoch zwei verschiedene Begriffe. Bei der Schlepperei ist der illegale Grenzübertritt im Vordergrund und der Fokus liegt auf dem Transport der Menschen. Beim Menschenhandel ist kein Grenzübertritt erforderlich und der Hauptgedanke ist Gewinn durch Ausbeutung von Menschen zu machen. Während beim Menschenhandel die ausgebeuteten Personen immer Opfer sind und eine persönliche Beziehung zum Menschenhändler haben, werden die geschleppten Personen nicht als Opfer gesehen, da es deren Wille ist zu flüchten und in ein anderes Land zu kommen. Die Schlepper kennen die Geschleppten meist nicht und haben nach dem Transport nichts mehr mit ihnen zu tun.

Herr Tatzgern beeindruckte uns mit seinem hochinteressanten Fachwissen, wie auch mit seiner Sprachgewandtheit und hinterließ einen bleibenden Eindruck.

Text von Dennis Top und Mirza Pollack, 7C

 

Finanzbildung

Der Vortrag über Finanzbildung, welcher am 18.05.2016 stattfand, war der Letzte in unserer CCC-Vortragsreihe.

Vortragende war Universitätsprofessorin Dr. Bettina Fuhrmann, welche die Leiterin des Instituts für Wirtschaftspädagogik der Wirtschaftsuniversität Wien ist. An diesem Nachmittag konnten wir vieles über die Bedeutung von Finanzbildung lernen. Fragen wie „Wie gehen Menschen mit Geld um?” und „Wie gebildet ist man bei dem Thema Geld?” weckten bereits am Anfang des Vortrags das Interesse der SchülerInnen.

Grundsätzlich ging es um „financial literacy”, also Bildung und Kompetenzen im Bereich von Finanzen. Es ist schwer den Begriff Finanzbildung zu definieren, denn eine einheitliche Definition gibt es nicht. Im Prinzip bedeutet Finanzbildung, dass man durch Problembewusstsein, Finanzwissen, Einstellungen und Verhaltensweisen eine finanziell vernünftige Entscheidung trifft, welche zu finanziellem Wohlergehen führt.

Um festzustellen wie vertraut die Bevölkerung mit dem Thema ist, erstellte die OECD einen Fragebogen mit insgesamt 11 Finanzwissensfragen.

Zu Beginn sind die Fragen noch mit logischem Denken leicht zu lösen, doch die Fragen werden immer anspruchsvoller.

Als Beispiel, eine Frage der OECD:

5 Brüder bekommen 1000€ und sie sollen dieses Geld gerecht aufteilen. Wie viel bekommt jeder?

Durch eine noch relativ einfache Rechnung kommt man auf die Lösung 200€.

Dieser Test wurde für Österreich von der OeNB ausgewertet und an die OECD weitergeleitet. Er ergab, dass nur 4% der Teilnehmer/Innen in Österreich alle 11 Fragen richtig beantworten konnten und rund 20% nur fünf oder sogar weniger Fragen richtig hatten. Auffällig ist, dass je höher der Bildungsstandard in einem Land ist, desto mehr Fragen konnten beantwortet werden.

 

Die Vortragende wies uns auf die Wichtigkeit des Sparens hin und erklärte es mit dem „Marshmallow-Versuch”. Bei diesem Versuch werden Kindern Marshmallows angeboten. Wenn sie die Süßigkeiten aufheben, wird ihnen nach einer bestimmten Zeit eine höhere Anzahl versprochen. Ergebnis des Experiments war, dass Kinder, die warteten und das Marshmallow nicht sofort aßen, mehr Erfolg im späteren Leben hatten als solche, die gleich zugriffen.

 

Wichtig für unser Leben ist es aber auch den Unterschied zwischen Überschuldung und Verschuldung zu kennen. Verschuldet ist jemand, der Schulden hat, aber diese zurückzahlen kann. Im Gegenteil dazu kann bei Überschuldung das ausgeborgte Geld nicht mehr zurückgezahlt werden.

Häufige Ursachen für Überschuldung sind plötzliche Arbeitslosigkeit, Unfälle, Erkrankungen und schlechte Einschätzung seiner Einnahmen und Ausgaben. Um Überschuldung zu vermeiden, wäre es hilfreich ein Haushaltsbuch zu führen oder man legt schon im Voraus finanzielle Reserven an. Am wichtigsten ist es jedoch, alle finanziellen Verpflichtungen nur wohlüberlegt einzugehen.

 

Anschließend fand eine Fragerunde statt, in der sich Dr. Bettina Fuhrmann die Zeit nahm, unsere Fragen ausführlich zu beantworten.

Auch unser letzter Vortrag war gut gelungen, da die Vortragende es schaffte unser aller Interesse zu wecken. Die Vortragende hat uns ebenfalls verdeutlicht wie wichtig Finanzbildung für jeden von uns ist.

 

Dialog im Dunkeln

Interview mit Jan Beßler

 

Die Idee ist einfach: In völlig abgedunkelten Räumen führen Guides die Besucher,  die mit Blindenstöcken ausgestattet werden, durch eine Ausstellung, bei der sie sich völlig auf ihre anderen Sinne verlassen und Alltagssituationen meistern müssen. Doch wie fühlt man sich, wenn man diese Erfahrung macht und für eine Stunde völlig blind ist?

 

Jan, du warst am 1.4.2016 zu Besuch bei “Dialog im Dunkeln”. Wie kam es dazu?

 

Ich habe schon öfter vom Dialog im Dunkeln gehört. Doch im Zuge des Unterrichts an meiner Schule, bekamen meine Klasse und ich die Möglichkeit selbst die Erfahrung zu machen, blind zu sein.

 

Und wie war der Ablauf der Führung?

 

Wir kamen in vorher eingeteilten Gruppen an und hatten Zeit um unsere Sachen und Wertgegenstände abzulegen und wegzusperren. Bevor die Führung begann, hatten wir eine kurze Vorbesprechung mit unserer Professorin bezüglich unserer Erwartungshaltungen. Direkt im Anschluss kam ein Angestellter, um uns zum Eingang des Parcours zu bringen. Zuerst erhielten wir eine Einführung in die Benutzung eines Blindenstocks und einige Tipps mit auf den Weg und dann ging es los.

 

Am Anfang gibt es einen mehrfach gewundenen Gang, der dabei helfen soll, sich langsam an die Dunkelheit zu gewöhnen. In der absoluten Finsternis angekommen, wurden wir unserem Guide Marion vorgestellt. Was es zu einem besonderen Erlebnis machte, war, dass wir sie genauso kennenlernten, wie sie in ihrem Leben auch Menschen kennenlernt, ohne äußerliche Eindrücke und nur als eine Stimme, die einem ein Gefühl von Sicherheit vermittelt. Dabei fragte ich mich immer wieder, wie sie wohl aussieht.

 

In der nächsten dreiviertel Stunde folgte die Führung mit simulierten Alltagssituationen. Ein Highlight war der Aufenthalt in der Bar, die ebenfalls im Dunklen lag. Dort konnte man sogar Getränke kaufen und konsumieren. Auch das Überqueren einer Straße wurde simuliert.

 

Was ich persönlich als sehr spannend empfand, waren die Änderungen des Untergrundes. Wir gingen mal auf Asphalt, mal auf Gras und auch auf Sand und hier konnte ich die Unterschiede viel bewusster und deutlich verstärkt wahrnehmen und besonders die Benutzung des Blindenstocks fällt schwerer. Zum Beispiel blieb ich mit meinem Stock in der Wiese immer wieder etwas stecken.

 

Wurden deine Erwartungen im Endeffekt erfüllt?

 

Ich habe mir ein intensives Erlebnis erwartet und das war es in der Tat. Ich hatte mir allerdings nicht vorgestellt, wie dunkel es wirklich wird und es war eine neue Art von einschüchternder Finsternis. Auch die Ungewissheit spielt eine große Rolle. Es geht darum, jemand Fremdem völlig zu vertrauen und einer Stimme zu folgen.

 

An die Finsternis gewöhnt, empfand ich den gesamten Aufenthalt als sehr angenehm und auch lehrreich. Auf der einen Seite kann man sich selbst dadurch besser kennen lernen, denn man steht vor einer komplett ungewohnten Aufgabe, auf der anderen Seite lernt man seine Gesundheit und die intakte Sehkraft zu schätzen.  Die Atmosphäre war zu meiner Überraschung recht entspannt und “normal”, wenn man das so sagen kann.

 

Der Aufenthalt hat dir anscheinend sehr gut gefallen. Ging es deinen Klassenkameraden ebenfalls so?

 Ja, die Resonanz nach dem Ausflug war extrem positiv. Ein Teil des Lehrausganges war es auch, nach der Führung die Eindrücke zu besprechen und auch Gedanken schriftlich festzuhalten. Wenn man sich die Kommentare ansieht, gibt es einige Aspekte, die sich wiederholen. Nach anfänglichen Unsicherheiten machte es allen Spaß und wir konnten alle unsere eigenen und persönlichen Erfahrungen mitnehmen. Vor allem die Vielfalt der Stationen gefiel einigen besonders gut, denn es gibt immer wieder neue Untergründe, Hindernisse und Geräusche, wenn man im Parcours weiter geht, wodurch die anderen Sinne umso mehr gefordert werden. Diese anderen Eindrücke werden auch viel bewusster verarbeitet als gewöhnlich.

 

Der “Dialog im Dunkeln”, hat jedem sehr gut gefallen und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Die Erfahrungen, blind zu sein, mit einem Blindenstock umzugehen und Alltagssituationen, wie den Besuch in einer Bar, zu meistern, werden dich zumindest nachdenklich stimmen. Ich habe begonnen intensiv darüber nachzudenken, wie es sein muss, die Welt nie mit den Augen gesehen zu haben. Außerdem, hat der Besuch bei “Dialog im Dunkeln” das Verständnis für Betroffene zum Positiven verändert.

Vanessa Dobias, Jan Beßler 7C