{"id":490086,"date":"2025-11-28T11:17:14","date_gmt":"2025-11-28T09:17:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.grg10laaerberg.at\/?p=490086"},"modified":"2025-12-01T22:56:07","modified_gmt":"2025-12-01T20:56:07","slug":"romreise-der-8-klassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.grg10laaerberg.at\/index.php\/2025\/11\/28\/romreise-der-8-klassen\/","title":{"rendered":"Roma-Napoli: Einmal hin und zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p>Kommt der November, packen die meisten Sch\u00fclerInnen der achten Klassen am Laaerberggymnasium die Koffer: Die Romreise steht bevor.<br \/>\nHeuer wurde dieser bereits traditionelle Trip um einen Tagesausflug nach Neapel und Pompeji erweitert.<br \/>\n52 angehende MaturantInnen brachen am 3. November fr\u00fchmorgens, gro\u00dfteils von der kurzen Nacht m\u00fcde, in Begleitung der Professoren Prinz, Wagner, Fuhrmann und Daxb\u00f6ck in die ewige Stadt auf. Die Stimmung hellte schlagartig auf, als uns Rom mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen (bis 21 Grad) empfing. Eine Wettersituation, die sich bis Freitag nicht mehr \u00e4ndern sollte.<\/p>\n<p>In den n\u00e4chsten Tagen erforschten zwei Gruppen unter der Leitung von Prof. Prinz und Prof. Wagner gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfig ziemlich alles, was Rom so zu bieten hat: Kirchen mit atemberaubenden Kunstsch\u00e4tzen in gro\u00dfer Zahl, Piazze, Palazzi, Antikes, wohin man blickt: vom Forum Romanum, dem Kolosseum bis zum Circus Maximus, aber auch f\u00fcnf der legend\u00e4ren sieben H\u00fcgel Roms und die Wirkungsst\u00e4tten der P\u00e4pste: Petersdom samt Kuppel, Lateranbasilika, Santa Maria Maggiore etc.<br \/>\nDazu weckten grandiose Stra\u00dfenz\u00fcge, die zum Shoppen lockten, und die legend\u00e4re <em>cucina Italiana<\/em> unser Interesse. Es war eine Herausforderung und Abenteuer zugleich, sich zwischen Autos, Mopeds, Rollern und Fu\u00dfg\u00e4ngern fortzubewegen. Wir staunten, wie gelassen die R\u00f6merInnen sich in diesen Verkehrsstr\u00f6men einordneten und das Gedr\u00e4nge in Metro und Bus ertrugen, das durch die Pilgermassen im Heiligen Jahr 2025 um eine Potenz h\u00f6her zu sein schien.<\/p>\n<p>Zweifellos ein weiterer H\u00f6hepunkt war f\u00fcr die gro\u00dfe Mehrheit der TeilnehmerInnen der Ausflug nach Neapel. Schon fr\u00fch am Morgen ging es los, nach gut zweieinhalb Stunden Fahrt erreichten wir \u00fcber Neapel die antike Stadt Pompeji: Im Jahre 79 n. Chr durch den Vesuvausbruch versch\u00fcttet und gleichsam konserviert bieten die Ausgrabungen einen faszinierenden Einblick in das Alltagsleben einer mittelgro\u00dfen r\u00f6mischen Stadt vor 2000 Jahren: Dazu geh\u00f6rten Amphitheater, riesige Thermenanlagen, antike Schnellimbisse, wundersch\u00f6n ausgestaltete H\u00e4user reicher oder vornehmer B\u00fcrger sowie \u00f6ffentliche Einrichtungen wie Forum, Theater oder Lebensmittelm\u00e4rkte.<\/p>\n<p>Am Nachmittag verbrachten wir noch einige Stunden im Zentrum von Neapel. Diese Stadt lebt von ihren Gegens\u00e4tzen: pr\u00e4chtige Palazzi geben Zeugnis von einst reichen und m\u00e4chtigen Familien, enge Stra\u00dfenz\u00fcge mit br\u00f6ckelnden Mauern, M\u00fcllbergen und \u00fcber die Stra\u00dfe gespannten W\u00e4scheleinen verweisen auf die andere Seite von Neapel: Armut, soziale Not und Misswirtschaft der Beh\u00f6rden, die teils unter dem Einfluss der Mafia stehen.<br \/>\nEin Besuch in Neapel ohne Besuch einer Pizzeria w\u00e4re unvollst\u00e4ndig. Schlie\u00dflich gilt die Metropole S\u00fcditaliens als Erfinderin dieser typisch italienischen Speise. Da durfte nat\u00fcrlich ein Test in der wohl bekanntesten Pizzeria Italiens, \u201eda Michele\u201c, von wo die Piazza Margherita ihren Siegeszug begann, nicht fehlen. Dort auf einem Stuhl Platz nehmen zu k\u00f6nnen, wo schon Julia Roberts im Film <em>eat, pray, love<sup><a id=\"post-490086-footnote-ref-1\" href=\"#post-490086-footnote-1\">[1]<\/a><\/sup><\/em> ihre Margherita a\u00df, das hatte schon was. Noch dazu schmeckte sie unglaublich gut: Eine echte neapolitanische Margherita eben, mit luftigem, weichen Rand, weich und saftig, dazu mit Zutaten in den Nationalfarben Italiens belegt: gr\u00fcnes Basilikum, wei\u00dfe Mozzarella und rote Tomaten.<\/p>\n<p>Kurz vor 20 Uhr ging es im <em>Frecciarossa<\/em>, dem \u201eFerrari\u201c unter den italienischen Z\u00fcgen in einer Stunde 15 Minuten mit 300 km\/h zur\u00fcck nach Rom, ersch\u00f6pft, aber zufrieden.<\/p>\n<p>Ersch\u00f6pfung war im \u00dcbrigen f\u00fcr viele an der Tagesordnung: Bis zu 30.000 Schritte verlangten so manchem das Allerletzte ab. Die Lebensgeister erwachten aber sp\u00e4testens am Abend, wenn die ewige Stadt auf eigene Faust mit FreundInnen weiter erkundet werden konnte.<\/p>\n<p>Als wir Freitag sp\u00e4tabends schlie\u00dflich in Wien aus dem Flugzeug stiegen, konnten wir zufrieden Bilanz ziehen. Trotz aller Anstrengung gilt: Rom ist immer eine Reise wert. Eben deshalb haben sehr viele eine M\u00fcnze \u00fcber die linke Schulter in den Trevi-Brunnen geworfen. Das hei\u00dft: <em>Torneremo<\/em> &#8211; wir werden wieder kommen!<\/p>\n<p>Josef Prinz<\/p>\n<ol>\n<li id=\"post-490086-footnote-1\"><a href=\"https:\/\/youtu.be\/bObjXY24Ei4?si=P11E0vCH6xLymn01\">https:\/\/youtu.be\/bObjXY24Ei4?si=P11E0vCH6xLymn01<\/a> <a href=\"#post-490086-footnote-ref-1\">\u2191<\/a><\/li>\n<\/ol>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kommt der November, packen die meisten Sch\u00fclerInnen der achten Klassen am Laaerberggymnasium die Koffer: Die Romreise steht bevor. 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